Fundstücke

Wer heute von der Basler Zeitung spricht, meint das Zeitungsprodukt, das 1977 aus der Fusion der «National-Zeitung» und der «Basler Nachrichten» entstanden ist. Doch mehr als 100 Jahre bevor die erste «BaZ» aus der Taufe gehoben wurde, hat es in Basel schon einmal eine «Basler Zeitung» gegeben.
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Sujet der «Basler Mittwoch-Gesellschaft» an der Fasnacht 1977.
E Bangg vom «Zytigs-Anni»
Lings stoht aini, rächts liggt aini,
ains und ains gitt zwai, so maini,
doch die Rächnig isch e kaini,
uff aimool gits us zwei nur aini –
und lisisch ’s Resultat, das glaini,
denn waisch jetz, ains und ains gitt kaini.
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Die erste «BaZ» war noch quasi druckfrisch, da hiess es in Basel «Morgestraich! Vorwärts, marsch!» Eines der häufigsten Sujets der Fasnacht 1977 war die geheimnisumwobene ‹Fusion› der «Basler Nachrichten» und der «National-Zeitung» zur neuen Basler Zeitung.
1977 mischte sich der Dokumentarfilmer Roman Brodmann unter die Fasnächtler und lauschte den Bängglern und Cliquen pointierte Statements ab. Der Film «Miterlebt: Tod einer Zeitung» wurde 1977 im Südwestrundfunk SWR ausgestrahlt. Während rund 45 Minuten leuchtet Brodmann die Hintergründe der grössten Schweizer Pressefusion aus. Er spricht mit Alfred Peter, Oskar Reck, Linda Stibler und vielen mehr.
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